Elternforum vom 21. März 2019

Am 21. März 2019 fand im Primarschulhaus ein Elternforum statt. Es interessierte die Schule, was die Gemeinde Turgi braucht, damit sie als Wohnort für Familien attraktiv ist und welchen Beitrag die Schule dazu leisten kann.
Die anwesenden Eltern gaben an, zwischen 1 ½ und 42 Jahren in Turgi wohnhaft zu sein. Wichtige Gründe für Turgi als Wohnort sind dabei unter anderem die Arbeit, die gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr und günstiger Wohnraum.
Turgi erhielt in vielen Punkten eine positive Bewertung. Zu nennen sind dabei die zentrale Lage, die Nähe zu verschiedenen grösseren Städten wie auch die Nähe zur Natur, die gute Schule, die verschiedenen Angebote für Kinder wie die KiTa, die Jubla und das Kindertheater, aber auch die Ruhe und das familiäre, von Hilfsbereitschaft geprägte Klima im Dorf.
Als negative Faktoren wurden der Steuerfuss, die finanzielle Lage der Gemeinde und der ungünstige Standort der Post genannt. Von Seite der Schule vermissen die Eltern einen Schwimmunterricht. Für Jugendliche fehlt ausserdem ein ansprechendes Freizeitangebot.
Am Kindergarten und an der Primarschule unterrichten nach Aussage der Eltern gute und engagierte Lehrpersonen, welche darauf achten, dass die Kinder gefördert und gefordert werden. Die Eltern schätzen den direkten Kontakt zu den Lehrpersonen und dass bei Bedarf Dolmetscher verfügbar sind. Positiv bewertet werden die verschiedenen Anlässe wie das Skilager und die Projektwoche. Verschiedene Angebote zur Gewaltprävention, der Verkehrsunterricht und die Fahrradprüfung unterstützen die Eltern in ihrem Familienleben.
Einige Eltern würden es schätzen, wenn die Schule einen Schwimmunterricht anbieten würde, wenn die Schule in Bezug auf die Kommunikation moderner würde und wenn das Betreuungsangebot auch für Jugendliche ausgebaut werden könnte.
Die Gemeinde könnte attraktiver werden durch ein gutes und ausgebautes Spielplatzangebot, durch einen besseren Unterhalt des Tüfelswägli, durch eine schöne Gartenwirtschaft und einen Kaffeetreffpunkt und eine Busverbindung zwischen den Quartieren Wil und Dorf, was den Schulweg für die Kinder aus dem Sittenquartier erleichtern würde. Sehr geschätzt wurde die Wiederaufnahme des Parkfestes. Ein multikultureller Anlass, wie es ihn auch schon gegeben hat, würde sicher auch auf Interesse stossen.
Wir danken den anwesenden Eltern für die engagierte Diskussion und werden sicher einiges als Anregung aufnehmen, um uns als Schule weiter zu entwickeln.

Monica Treichler, Schulleitung Kindergarten und Primarschule