Gewalt unter Kinder und Jugendlichen gibt es seit jeher. Kinder und Jugendliche brauchen Halt durch Werte und Regeln, durch Unterstützung in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Gestaltung ihres Lebensraums Schule, damit sie stark werden und Aggressionen und Gewalt entgegentreten können.

An der Primarschule Turgi fand für die 1. bis 6. Klasse je ein Training bezüglich Gewaltprävention statt, an welchem auch die Anwesenheit eines Elternteils gewünscht war. Die Kinder haben auf spielerische Art und Weise erfahren, wie man Konflikte gewaltfrei lösen kann beziehungsweise wie man entstehende Konflikte erkennt und so auch vermeiden kann.
Dabei ging es darum, beim Spielen und Kämpfen auf das Gegenüber zu achten. Auch die Eltern der Kinder lernten so den inneren Schiedsrichter kennen und anzuwenden.

Gerne veröffentlichen wir eine schriftliche Rückmeldung eines Elternteils, welches am Training teilgenommen hat. Wir danken dem Elternteil für das Feedback!

Gewalt ist für viele Schüler/innen Teil ihres Alltags.
Herzlichen Dank, dass sich die Schule Turgi mit den Präventionsmassnahmen befasst. Schön, dass man auch als Eltern die Möglichkeit hatte, dabei zu sein!

Leider jedoch enttäuschend, dass so wenig davon gebrauch gemacht haben. Wie ich von einer Kollegin weiss, waren es auch in der 5a nur 5 Eltern.  Ich kann nicht beurteilen, ob mehrfach Eltern einer der anderen Kurse besucht haben. Eigentlich hätte es Pflicht sein müssen, an so einem wichtigen, tollen Anlass teilzunehmen.

Zum Kurs: Der Kurs war gut geplant und wurde sehr kompetent durchgeführt. Die Schüler/innen wie auch die Erwachsenen hatten sichtlich Spass, waren motiviert und mit viel Elan dabei!  Es war absolut lehrreich und die spielerischen Aktivitäten zeigten, dass die Klasse gut als Team funktioniert. Den inneren Schiedsrichter, das Bauchgefühl, Tipps, die man sich immer mal wieder in Erinnerung rufen soll/kann.

Klasse: Die Klasse ist gut durchmischt, es sind alle integriert und getrauen sich was zu sagen. Auch wenn die Jungs sich beim Teambuilding mit Anweisungen geben zu übertrumpfen versuchten, war es ein miteinander. Wie bereits jemand beim Kurs erwähnt hat,  war auch ich erstaunt und sehr positiv überrascht, dass kein böses Wort viel. Man war mit so viel Elan dabei, dass man es als Team unbedingt schaffen wollte, da hatte eine Zurechtweisung oder eine Beleidigung kein Platz. Toll!

Oftmals war der Spass so sehr im Vordergrund, dass vergessen wurde auf seine Sinne zu achten. (Stoppzeichen) Vereinzelt wurde auch dann weitergemacht, wenn’s gesehen wurde.  Die Reaktion von Herr Frick wie auch von Ihnen empfand ich als super! (Den Spielgegenstand wegzunehmen oder für eine Runde vom Spiel auszuschliessen, wenn man nicht hört oder „schwätzt) Ohne Worte nur schon die Geste. Rasch und konsequent intervenieren. 

Man merkt, dass es mit einer guten „Führung“, Struktur und klaren Ansagen und Konsequenzen funktioniert. Mit denen, die es von zu Hause kenne, ist es einfacher. Fehlt das, braucht es als Lehrperson gute Nerven und Geduld. Bis Freitag endlich geschafft, fängt man am Montag wohl von Neuem an  🙁

In diesem Sinne, Danke, dass wir Eltern am Kurs dabei sein durften, bleiben Sie dran!
Herzliche Grüsse