Anlässe

Den Wald regelmässig zum Kindergarten machen …

…dafür gehen alle Kindergärten unserer Gemeinde einmal pro Woche einen halben Tag in den Wald. Bei jedem Wetter (ausser Sturm) geht es darum, am «Lernort Wald» die Natur zu erleben, entdecken, erforschen und zu verstehen.

Erst wenn die Kinder die Natur in ihrer Vielfalt kennen lernen, wandelt sie sich von der blossen Kulisse zu einem Teil ihres Beziehungsfeldes. Sie unterstützt die gesunde seelische Entwicklung der Kinder und fördert die Bereiche Bewegung, Wahrnehmung, Sprache (Wortschatz, Sachwissen), Spielen, Kreativität und Umgang mit anderen Menschen und der Natur.

Im Jahreswechsel mitzuerleben, wie sich der Wald und damit die Lebensbedingungen der Tiere und Pflanzen ständig wandeln, bildet für die Kinder eine grundlegende Basis für das spätere Verständnis weitreichender Zusammenhänge. Sie lernen, sich als Teil der Natur zu verstehen.

Die Waldmorgen werden von Kindergartenritualen wie Lieder, gleiche Standorte, Abläufe und Regeln sowie dem gemeinsamen Znüni und dem integrierten Deutschunterricht (DaZ) in Kleingruppen strukturiert .Die Kindergärtnerinnen bieten jeweils im Zweierteam verschiedene Aktivitäten und der Jahreszeit angepasste Spielsituationen, Geschichten, Experimente und Lernsituationen an.

Zum Schutz vor Zecken empfehlen die Kindergärtnerinnen, den Kindern Kleider anzuziehen, die den ganzen Körper abdecken und die Hosenbeine in die Socken zu stecken. Es ist ausserdem wichtig, das Kind nach dem Waldmorgen nach Zecken abzusuchen. Die Kinder werden ausserdem davor gewarnt, etwas aus dem Wald in den Mund zu stecken, was sie wiederum vor giftigen Pflanzen oder dem Fuchsbandwurm schützt.

Wir hoffen, alle Kindergartenkinder erleben viele weitere tolle Waldmorgen!

Die Kindergärtnerinnen