Im Zusammenhang mit dem Fernunterricht bedingt durch den Lockdown initiierten wir Lehrpersonen vom Textilen Werken an der Primarschule einen Kunstwettbewerb.

Die Arbeiten sollten während der ersten Woche des wiederaufgenommenen Präsenzunterrichts abgeben werden.

Hier möchten wir Ihnen nun einige der prämierten Arbeiten, sowie die Klassen- und den Gesamtsieger vorstellen:

Prämierte Arbeiten:

Léane und Maëlle Bühlmann, 3. und 6. Klasse

Die beiden Schwestern haben sich vertieft mit dem Thema Lockdown auseinandergesetzt.
Gemeinsam wurde mit handwerklichem Geschick ein toller Spielplatz kreiert. Eine Rutsche, Kletterwand, Korbschaukeln und
mehr laden Kinder zum Spielen ein.
Doch der Coronavirus belegt nun diese vor kurzem noch glückliche Kinderwelt. Bedrohlich hat er sich auf dem Spielplatz niedergelassen und verunmöglicht das unbeschwerte Verweilen.
Eine schreckliche Krankheit greift um sich und es heisst: Bleiben Sie zuhause.

Shantelle Ritzmann, 6. Klasse

Den Wert dieser Arbeit liegt im Kopf, denn darin verbirgt sich eine der begehrten Klopapierrollen.

Kate Haas, 5. Klasse

Hier guckt uns besorgt und etwas verschreckt ein lebendes Ge schöpf entgegen. Die Grashaare wachsen jeden Tag und der Kopf wartet noch auf seinen ersten Haarschnitt.
Durchdacht ist das Bewässerungssystem. Das Ende des Strumpfes liegt in der gefüllten PET-Flasche. Ein physikalisches Phänomen lässt das Wasser in den mit Erde gefüllten Kopf hinaufsteigen.

 

Aureliano Mochi-Atanasio, 3. Klasse

Hier ist ein besonderes Sockentier entstanden. Dieser fliegende Giftdrachen wurde auf die vielfältigste Art gestaltet: Nähen, sticken, malen und basteln. Besonders gelungen ist die Flügeltragkonstruktion gebaut mit Holzspiesschen.

Ledion Nuredini, 2. Klasse

Dieser Monsterstiftehalter schafft Ordnung auf einem
Schreibpult. Mehr als ein Stift findet einen Platz und ist jederzeit griffbereit.

Klassensieger:

Viktor Popovic, 2. Klasse

Dieser Geselle besticht durch ein ausdrucksstarkes Gesicht. Er hat mit seiner Brille den absoluten Durchblick. Hören will er in dieser schwierigen Zeit nur seine Musik und sprechen tut er vermutlich nicht gerne. Aus seinem verkniffenen Mund kommt wohl kaum ein Wort.

Arion Newmann, 3. Klasse

Rosti ist ein flinker Helfer auf Rollen. Mit handwerklichem Geschick entstand dieser mobile Roboter. Arme und Kopf sind beweglich und viele Teile aus der Heimwerkstatt wurden originell verbaut, verschraubt, gedübelt und genagelt.

Vielleicht ist er verwandt mit R2-D2?

Vy Nguyen, 4. Klasse

Unglaublich wie man aus einer leeren PET-Flasche eine so elegante japanische Geisha gestalten kann. Die Einfachheit der Umsetzung, aber die überaus gelungene Erscheinung machen diesen Klassensieger aus.

Leandro Savinelli, 5. Klasse

Philippo und der magische Brunnen zeigt eine Welt, von der man gerne mehr wissen möchte. Ob der Titel der Arbeit auch der Titel eines Märchens ist, wissen wir nicht. Falls es aber diese Geschichte gibt, würden wir sie gerne hören.

Marissa Hablützel, 6. Klasse

Das Haus der Kobolde besticht durch all die kleinen liebevoll hergestellten Einrichtungsgegenstände. Immer wieder haben sich während der Pausen die Schülerinnen und Schüler vor dem Fenster hingekniet und diese „Puppenstube“ bewundert. Wer würde nicht gerne auf dieser Schaukel durch die Luft schwingen oder mit dem Pinsel und der Farbpallette an der Staffelei malen? Und nach einem langen Koboldtag darf man seinen müden Kopf auf ein seidenweiches Weidenkätzchenblütenkissen legen.

Gesamtsieger

Cornel Wäger, 3. Klasse

Diese trendige Upcyclingarbeit hat nicht nur uns, sondern auch die Mehrheit der Schülerschaft überzeugt. Coroni ist aus alten Jeanshosen, bunten Socken und Kuscheltieren entstanden. Der Sitzsack lädt zu gemütlichen Stunden ein.

Vielen Dank

Und hier noch ein ganz herzliches Dankeschön an alle Schülerinnen und Schüler, welche am Wettbewerb teilgenommen haben und ein grosses Dankeschön auch an alle Eltern, welche ihre Kinder ermuntert und bei ihrem Projekt unterstützt haben.

 

Rita Bawidamann und Daniela Frunz